Ausstellung: “Historias comunes – Gewöhnliche Geschichten”

Roberto Airbrush

Roberto Rodriguez bei der Arbeit

Am 22.03.14 um 18:00 Uhr eröffnen wir in unserer Galerie die Ausstellung “Historias comunes – Gewöhnliche Geschichten” des mexikanischen Künstlers Roberto Carlos Trevino Rodriguez (Finissage 4. April 2014). Der Künstler wird zur Ausstellungseröffnung persönlich anwesend sein.

Für diese Ausstellung porträtiert Roberto Menschen aus seinem persönlichen Umfeld. Freunde, Verwandte, Bekannte, Nachbarn und Kollegen, die jeder für sich ihre eigenen Geschichten erzählen. Geschichten, die für einen Mexikaner gewöhnlich sind.

Die vorherrschende Technik ist die hyperrealistische Airbrushtechnik, mit der er die abgebildeten Personen monochromatisch in Übergröße und damit sehr nah wiedergibt. Durch diesen Close-up wird ganz bewusst eine Atmosphäre der Vertrautheit zwischen dem Betrachter und der abgebildeten Person geschaffen. Eine Vertrautheit die den Weg frei macht für einen emotionalen und kulturellen Austausch.  

Roberto Rodriguez 2

Biografie

Roberto Carlos Trevino Rodriguez ist ein autodidaktischer frei schaffender Künstler, der am 12. März 1980 in Monterrey Mexiko geboren wurde.

Er studierte Elektronik und hat 7 Monate in einer Stahlfabrik gearbeitet. Dem Rat seiner Mitarbeiter folgend, die ihn auf der Arbeit oft zeichnen sahen, begann er im Jahre 2000 ein Studium im Grafikdesign und arbeitete nebenher als Grafikdesigner.
Trotz finanzieller Probleme, die ihn zwangen sein Studium nach einem Jahr abzubrechen, entwickelte er seine kreativen Fähigkeiten weiter und verdiente seinen Lebensunterhalt mit Zeichnungen, Öl- und Acrylmalerei, Wandmalerei und dem Unterrichten in der Airbrush-Technik.

Heute ist er Teil des „ART Project“ ein Kollektiv aus talentierten Künstlern aus Monterrey, die zusammen in einem Zentrum der Kreation und Produktion kontemporärer Kunst arbeiten.

Seine Malerei ist beeinflusst durch seine Bewunderung für Werke von Chuck Close, Gottfried Hellnwein, Andy Warhol und Salvador Dali.

Seine meist Großformatigen Öl- und Airbrushgemälde zeigen seinen persönlichen Stil: Eine Mischung aus Hyperrealismus und Pop art.

Seine Kunst ist Spiegel seiner Emotionen und seines kritischen Humors. Die Motive sind subtil, friedvoll und sanft und formen einen Kontrast zu dem Lärm und den Gefahren denen Roberto in seiner Heimatstadt Monterrey täglich ausgesetzt ist.
“Die Malerei hilft mir zu entspannen und abzuschalten von dem täglichen Chaos in meiner Heimatstadt und eine Balance zu finden in einer sehr turbulenten Mexikanischen Gesellschaft.“

Seit 2004 malte Roberto jedes Jahr beim Straßenmalfestival Bella Via in Monterrey Gemälde auf das Straßenpflaster. Seine Erfolge in der Straßenmalerei ließen Roberto über die Mexikanischen Grenzen hinweg nach Großbritannien, Deutschland, Italien, Frankreich, in die Niederlande und in die USA reisen und an verschiedenen Streetartevents teilnehmen zu denen er eingeladen wurde.

Seine internationalen Erfahrungen und Kontakte motivierten ihn seine Malerei nicht nur in Mexiko sondern auch in Europa und in den USA auszustellen.

Nach Paris und Florida ist diese Ausstellung in der Villa Berens in Bilstein seine erste in Deutschland.

 

Ein Kommentar

  1. Grande entren los grandes maestro y amigo

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